Archiv der Kategorie: Mein Leben und Ich

Mich gibt es noch

Ich habe euch nicht vergessen. Mich gibt es noch. Allerdings falle ich im Moment hundemüde abends um 9 ins Bett und hoffe, dass die Minimotte mir gnädig ist und mich wenigstens ein paar Stunden am Stück schlafen lässt. Mit Schlafentzug kann ich nicht wirklich umgehen. Ich bin auch eher der Mensch der freiwillig früh ins Bett geht, ist halt so.

Mein kleines Bastelreich nimmt so langsam Formen an. Allerdings fehlt es noch an einem Tisch und an Stauraum. Ich hoffe, dass ich das aber schnell  montiert bekomme. Es steht zumindest schon in unserem Keller.

Wer im Rahmen der Sale-a-Bration noch etwas bestellen möchte. Meine letzte Bestellung als Sammelbestellung geht am 19.03.2017 um 20.00 Uhr raus.

Wer den ein oder anderen Schipsel aus meinem Alltag sehen möchte.Schaut doch mal bei Instagram vorbei. Ihr findet mich HIER.

Euch einen schönen Abend

eure Kati

Die Taufe der Minimotte

Zwar ist seit September schon eine Menge passiert, aber die Taufe der Minimotte möchte ich euch nicht vorenthalten.

Wir hatten einen super schönen Tag. Die Minimotte wurde in der gleichen Kirche vom gleichen Pfarrer getauft wie der Herzenszwerg. Das hat es einfach sehr persönlich gemacht.

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Die Taufkerze hat die Patentante der Minimotte nach dem Kartendesign selbst gemacht und sie ist einfach wunderschön geworden.

Die Minimotte selbst war wirklich zuckersüß an dem Tag. Zwar waren ihre Schuhe interessanter als alles andere und scheinen einfach nur gut geschmeckt zu haben. Denn ehrlicherweise hat sie während der gesamten Tauffeier die Sohle abgelutscht.

Gut wäre es auch gewesen, wenn sie nicht eine Woche vor der Taufe so einen Schuß gemacht hätte, dass das Kleid kaum noch gepasst hat. Aber so haben wir es wenigstens einmal ausgeführt.

Der Herzenszwerg hat sich getraut (und wer ihn kennt weiß, dass das für ihn ein Meilenstein ist) eine Fürbitte zu sprechen. Selber ausgedacht….mit gewissem Heiterkeitseffekt am Ende.

Gefeiert haben wir im Seitenblick in Bochum. Sehr zu empfehlen.

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Ehrlicherweise hab ich die Torte machen lassen, Zeit war keine da. Geschmacklich war sie super, optisch nicht so wirklich mein Fall, obwohl die Vorlage sagen wir mal auch nicht so kompliziert war. Aber lecker geht dann am Ende vor hübsch. Ich hab um die Katastrophe etwas anzuwenden noch Blumen drauf gepackt, das hat es definitiv besser gemacht. Ich bn was das angeht aber auch pingelig.

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Und wer sich jetzt fragt, wer die zauberhaften Fotos gemacht hat. Ich kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen. Vicky von Viktoria Hölter Photography. Sie hat einfach eine tolle Art, ich liebe ihre Fotos und sie schafft es selbst, den Herzenszwerg unter Kontrolle zu bekommen, was auf Fotos sagen wir mal…schwierig ist….er besitzt ein typisches Kindergartenfotograflächeln….die ein oder andere Mami da draußen wird wissen was ich meine. Wer auf die Hompegae klickt, wird ggf auch den Herzenszwerg oder die Minimotte entdecken.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag

Eure Kati

P.S. Fotos von en Kirchenheften habe ich nich, sie sehen haben vom Aufbau wie die Einladungen aus, die findet ihr HIER.

Das Äffchen und seine Banane

Zu diesem Post gibt es eine kleine Vorgeschichte.

Ich persönlich fand als Kind Karneval immer großartig. Also so richtig großartig. Auch wenn mir im Nachhinein meine Mutter etwas leid tut. Denn etwas anderes als Prinzessin oder Ballerina wollte ich nie sein. Ich sehe meinen über und über mit Pailetten und Perlen bestickten Turnanzug jetzt noch vor mir.

Im Erwachsenenalter hat meine Begeisterung für Karneval, dann ehrlicherweise nachgelassen. Mit dem Herzenszwerg kam dann allerdings auch meine Karnevalsmotivation zurück.
Leider teilt er sie nicht. Im ersten Kita Karneval war er ein kleines süßes Monster, natürlich selbstgenäht in liebevoller Kleinarbeit. Er fand es furchtbar und hat sich geweigert auch nur in einen Raum zu gehen, wenn dort verkleidetet Kinder waren. Bis heute kann er es nicht gut haben, wenn jemand eine Maske trägt und er das Gesicht nicht erkennen kann. Inzwischen ist er dann nicht mehr total angsterfüllt, aber gut findet er es dann noch lange nicht.

Nach diesem Fiasko beschloss ich im zweiten Kitajahr keinen Aufstand zu machen. Der Herzenszwerg ging als Bob der Baumeister. Das notwendige Equipment und die Kleidung besaßen wir. Das war ihm schon deutlich sympatischer.

Mit Wechsel in den Kindergarten gab es dann auch Karneval ein Motto. So war es letztes Jahr: Welt der Tiere. Ich hab mich sofort gefreut. Der Herzenszwerg eher nicht so. Tiere findet er doof. Nach langem Gezeter haben wir uns dann auf ein Äffchen Kostüm mit abnehmbarem Affenschwanz geeinigt. Und da um den Karnevalstermin auch der Geburtstermin seiner Schwester war, konnte ich es mir nicht nehmen lassen auch ein kleines Babybananenkostüm zu nähen. Und man muss auch sagen, es hat sich gelohnt. Einen Tag vor dem Kindergartenkarneval kam die Minimotte zur Welt. Das Äffchen fand die Aussicht seinen Babyschwester im Bananenkostm zu haben super.
Mutti war glücklich…das Äffchen ist immerhin im Kostüm in den Kindergarten und hat dort das Weingummischlangenwettessen gewonnen. Kostüm hat er wohl nach 10 min ausgezogen. Die Banane fand zu dem Zeitpunkt als die Fotos entstanden sind allerdings alles doof. Aber was ihr jetzt seht, ist halt  die ungeschönte Wahrheit. Leben mit Kindern 😉

Aber seht selbst, das Äffchen mit seiner Banane:

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Die Kostüme habe ich selbst genäht, aber fragt nicht nach Schnittmustern. Ich hab mir alles selber zusammengeschustert und es hat am Ende sogar geklappt.

Dieses Jahr gibt es im Kindergarten das Motto: Theater. Ich voll froh, weil super Motto. Der Herzenszwerg eher so: ich geh nicht auf die Bühne. Wir haben uns dann jetzt geeinigt, dass jedes Theater einen Handwerker braucht, denn die Bühne kann ja auch mal kaputt gehen. Auf der Bonusseite: das Kostüm erfordert keinen Aufwand, denn da ist alles im Fundus vorhanden.

Die Minimottte geht als schwarzer Schwan. Ich hoffe, wenigstens sie wird ein wenig irgendwann ins Kostümfieber kommen.

Ach ja: Drückt dem Herzenszwerg die Daumen, denn sein erklärtes Ziel ist wieder das Weingummischlangewettessen zugewinnen.

Euch einen schönen Tag

Eure Kati

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Mich gibt es noch

Jaja lange nichts mehr von mir gehört. Das liegt schlicht und ergreifend am Zustand von Haus/Bastelzimmer.

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Das ist der aktuelle Zustand meines Zimmers….sagt nix…ich weiß. Immerhin hat der Herzenszwerg seine Kiste mit Bastelsachen gefunden und ist schon fleißig dabei.

Wer noch eine kluge Idee zur Gestaltung des Raumes hat…immer her damit, ich bin da gerade total unentschlossen.

Ansonsten fühlen wir uns im neuen zu Hause aber sehr wohl. Einzog die Tatsaache, dass wir nicht eine Zimmertür haben macht es etwas schwierig. Denn abends schleicht man, wenn die beiden schlafen durch die Gegend und ist zur Untätigkeit verdammt, weil jedes klitzekleine Klirren einen von beiden weckt.

Wer mir auf Instagram folgt, hat ja letztens in den Stories einen kleinen Einblick bekommen. KLICK für wenigstens ein paar Blder vom Inneren.

Dort auf instagram findet ihr auch einen Sneak Peak vom 1.Geburtstag der Minimotte. Jetzt ist sie auch schon 1.

Ich arbeite gerade am Post über die Karnevalskostüme des letzten Jahres.

Würde euch denn auch das Innere des Hauses interessieren? Dann würde ich, nach und nach einen Einblick in unser zuhause geben.

Jetezt euch erst einmal einen guten Tag

eure Kati

Abends wenn es dunkel wird, und die Fledermaus ausfliegt…

…ziehn wir mit Laternen aus, in den Garten hinterm Haus.

Ok, ich hab da einen Ohrwurm, liegt an der Laterne des Herzenszwerges. So zwergig ist der allerdings gar nicht mehr, so dass ich mir ggf beizeiten mal einen neuen Namen aussuchen sollte.

Ich stelle euch vor, Flappy die Fledermaus:

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Ihr seht ich schmücke mich heute mit fremden Federn, denn zu dieser Laterne habe ich gar keinen Beitrag geleistet.

Euch einen schönen Tag

Eure Kati

Und dann waren wir VIER!

Lange lange habe ich überlegt, ob ich diesen Beitrag schreiben will. Wieviel Persönliches will ich hier preisgeben, interessiert das überhaupt jemanden? Ist ja nichts Gebasteltes hier zu sehen in diesem Beitrag.

Dann hatte eine Freundin von mir einen nicht so schönen Start in ihr Leben zu Viert und stand genau wie ich da, zweifelnd, traurig, müde und immer wieder hinterfragend wie alles denn nur werden soll. Das war mein Punkt zu sagen, ich erzähl von unserem Start in eine Leben zu Viert. Wenn nur ein oder zwei das im entscheidenden Moment lesen, kann ich ihnen vielleicht ein kleines Stück Sorge nehmen.
Und für alle anderen, bald gibt es wieder Gebasteltes.

Jetzt wird es lang 😉

Oft hab ich im Vorfeld gesagt bekommen, ach das Zweite läuft einfach so mit. Das ist total easy peasy und und und…nun gut, unsere Geschichte zeigt, wie es vielleicht auch mal nicht so easy peasy laufen kann….wie aber am Ende alles GUT wird.

Die Minimotte kam in einer traumhaften schnellen Geburt mitten in unsere Arme. Lange haben wir auf sie gewartet und waren einfach froh, sie endlich in Armen zu halten.
Wir wussten, dass es auch für den Herzenszwerg nicht einfach werden würde. Fast 4 Jahre lang war er der Kronprinz und dann kommt da jemand und wackelt am Thron.
Der erste Moment zwischen den beiden war wunderschön, er sah sie,küsste sie und wollte sie sofort auf den Arm nehmen.
Dann kamen aber recht schnell die ersten Anzeichen von Eifersucht, er wollte viele Dinge nicht mehr machen, die er eigentlich schon alleine konnte. Die Minimotte einfach mal in Ruhe stillen lassen, ging auch nicht. Einfach die veränderte Dynamik in unserer Familie wurde ihm schnell zu viel.
Mit der Logik eines 4jährigen packte er all seine Spielsachen in jede verfügbare Ikea Tüte und wollte zu Oma und Opa. Das war der Tag an dem er dann auch gleich dick krank wurde. Da war die Minimotte 4 Tage. Und trotzdem wollte er lieber zu Oma und Opa, als zu Hause zu bleiben. Das brach mir fast das Herz, aber wichtig war einzig, dass es ihm gut ging.
Dankbar bin ich einfach, für meine Eltern, die all das mit uns getragen und uns zur Seite gestanden haben.
Abends war er dann zwar wieder da, aber mit dem festen Vorsatz, sobald er nicht mehr ganz so krank ist, wieder zu Oma und Opa zu wollen.
Meine große Sorge war es, dass hoffentlich die Minimotte trotz Stillens sich nicht ansteckt. Der Herzenszwerg brauchte in dem Moment aber auch Mamas Nähe.

Das war der erste Moment wo ich mich zerrissen fühlte, wie soll ich das alles nur schaffen.

Der Herzensmann hatte gerade einen neuen Job und war folglich auch nicht sonderlich greifbar….zum Glück gibt es Großeltern und Freunde.

An Minimottes 6. Lebenstag zog es den Herzenszwerg dann mit all seinen Spielsachen zu Oma und Opa.
Am 8. Lebenstag der Minimotte erwischte es sie mit Husten und Schnupfen.
Am 11. Lebenstag der Minimotte war der Herzenszwerg endlich bereit wieder zu uns zu kommen.
Am 12. Lebenstag verabschiedete ich ihn morgens mit einem dicken Kuss und sagte, ich hol dich heute Mittag vom Kindergarten ab. Dann schnappte ich mir schnell die Minimotte, um sie einmal beim Kinderarzt abhören zu lassen, 1 Stunde später war sie stationär im Krankenhaus aufgenommen. RS Virus Infekt.
Es brach mir das Herz den Herzenszwerg nicht abholen zu können, meine Eltern sprangen ein und holten ihn zu sich. Die Minimotte lag da mit all den Kabeln und ihr ging es auch miserabel. In dem Moment hab ich angefangen einfach zu funktionieren.
Ich erpare euch die Details der Krankheit und des Krankenhausaufenthaltes. Es war furchtbar diese kleine Motte dort zu sehen.

Für mich war es schlimm, dass der Herzenszwerg mich nicht sehen wollte. Er hat unbewusst für sich einen Weg gefunden, mit der Situation umgehen zu können. Ich glaube, Kinder muten sich unbewusst genau so viel zu wie sie ertragen können. Ich glaube, es war für ihn der Weg wie er es schaffen konnte mit all den Veränderungen umzugehen und sich auch zu schützen.
Meine Eltern waren großartig. Haben ihm so viel Normalität wie es ging geboten und ihm eine echte Kinderwerkbank geschenkt….das hat dann auch abgelenkt.

Nach 6 Tagen Krankenhaus durften wir wieder nach Hause.
Leider war die Minimotte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr von meinem Arm zu lösen, schlief auf mir und schrie jede Sekunde die sie nicht auf meinem Arm war.

Für den Herzenszwerg war das furchtbar, denn in den Kindergarten bringen ohne Geschrei…ging nicht. Mit Mama alleine lesen…ging nicht. Normales Nachmittagsprogramm….ging nicht. Die Minimotte war sofort außer Rand und Band.

Das war der Punkt wo der Herzenszwerg sich auch einigelte. Sonst ein vollkommen lebhaftes fröhliches Kind. Wurde plötzlich ruhig und nachdenklich. Trotzig wurde er und ich konnte ihn verstehen.
Abends schrien dann gerne beide…und ich stand daneben und wusste nicht ob ich auch lachen, weinen oder schreien soll.

Das war der erste richtige Moment, wo ich nicht mehr wusste wie ich die  Abend Situation lösen sollte. Danke meiner Familie , die immer versuchte abends zur Stelle zu sein. Oder aber mir im Alltag mit all den ganz banalen Dingen half. Das half mir dann wenigstens drum herum.

All der psychische Stress führte am Ende dazu, dass das Immunsystem des Herzenszwerges runtergefahren wurde. Als die Minimotte 6,5 Wochen war, bekam er den nächsten dicken Fieberinfekt. Ich, die ich nie krank werde dann auch, und die Minimotte auch. 5 Tage 40 Fieber. Minimotte zum Glück nur einen Tag Fieber.

Das war der Moment wo sie zu schwach wurde um zu stillen. Sie trank nicht mehr. Und wieder war der Punk: entweder sie schafft es ein Fläschen zu trinken oder ab ins Krakenhaus.
Das war für mich in diesem Moment grausam. Zufüttern wollte ich doch auf keinen Fall aber ins Krankenhaus auch nicht. Rückwirkend heute betrachtet, habe ich es mir einfach unnötig schwer gemacht.
Von da an begann eine tagelange Tortur aus Abpumpen, Fläschchen geben, Miniotte wiegen und und und. Ich war ein Schatten meiner Selbst. Selber richtig krank und immer in Sorge.  Der Herzenszwerg war mal wieder bei Oma und Opa. Das ist der tollste und beste Ort dort, den man sich für sein Kind wünsche kann. Daher war ich da schon einmal beruhigt.

Der Minimotte ging es nach 5 furchtbaren Tagen halbwegs besser. Das war der Zeitpunkt wo sie nicht mehr gestillt werden wollte und nur noch schrie, wenn sie trinken sollte. Das war der Moment wo ich nur noch geweint habe. Ostermontag, ich werde es nicht vergessen. Ich wollte sie so unbedingt stillen, ich hab mich gefühlt, als würde ich versagen, als würde ich nicht das Beste für mein Kind tun und habe mir Vorwürfe gemacht. Das war der Moment wo meine Schwester und meine beste Freundin sich neben mich gesetzt haben und mir gesagt haben, dass sie mich so noch nie gesehen haben. Das war der Moment wo der Herzenszwerg alle Kuscheltiere angeschleppt hat , damit ich ja aufhöre zu weinen. Das war der Moment wo ich realisiert habe, dass mein krampfhaftes stillen wollen gerade alles zusammenbrechen lässt.
Dankbar kann sich der schätzen, der dann Menschen an der Seite hat, die ihn unterstützen, die aber auch ehrlich sind. Denn was brauchen Kinder primär, eine Mutter die sie liebt, für sie da ist, die stark für sie ist und Ruhe vermittelt und Vertrauen.
Klar ist das toll, wenn man dann noch Stillen kann. Aber ich habe damals gemerkt, dass das um allen Preis zu wollen mich gerade alles kostet und dass der Preis dafür zu hoch ist.

In dem Moment wo ich den Gedanken des Abstillens getroffen hatte, gab auch die Minimotte ihren Widerstand auf. Wie das mit Kindern immer ist.

Meine beste Freundin hat an diesem Tag immer wieder gesagt, Kati in ein paar Monaten, wenn du nicht merh unter diesem Hormoncocktail stehst, wirst du die Situation klar sehen und sehen, dass das Beste für dein Kind nicht die Art ist wie du es ernährst sondern die Art wie du für dein Kind da bist.

Und genau damit hatte sie so Recht. Heute sehe ich, dass ich viel früher die Notreißleine hätte ziehen müssen. Denn ich habe in diesem Moment nur die Minimotte gesehen, mir war aber nicht klar, wie sehr der Herzenszwerg auch darunter leidet.

In dem Moment wurde es aber für mich leichter. Denn irgendwie hat ein Teil von mir seinen Anspruch aufgegeben alles perfekt machen zu wollen.
Das war der Moment wo klar war, dass die Schreierei der Minimotte so auch nicht normal ist und ich Hilfe brauche.

Der Himmel hat mir in diesem Moment die großartigste Osteopathin/Kinderphysiotherapeutin geschenkt.
Nach dem ersten Besuch, war die Minimotte das erste Mal nicht vollkommen üebrstreckt und verspannt und lag ruhig für 20min einfach nur da.
Herauskam, dass durch das viele Husten beim ersten Infekt sich eine Rippe blockiert hatte und sie schrie, weil sie echt Schmerzen hatte.

Das war für uns der Durchbruch. Die Minimotte wurde von Behandlung zu Behandlung entspannter. Viele Dinge waren wieder einfacher, wir konnten wieder Autofahren ohne Geschrei, konnten nachmittags wieder gemeinsam Dinge unternehmen. Die Abende waren ruhig und wir kamen nach 12 Wochen endlich in unserem Familienrhythmus an.

Inzwischen ist die Mimontte fast 30 Wochen. Das entspannteste Kind was man sich wünschen kann. Sie liebt essen, lacht immer, brammelt den ganzen Tag vor sich hin, vergöttert ihren großen Bruder und ist unser kleiner Sonnenschein.

Der Herzenszwerg ist inzwischen 4 Jahre und 3 Monate. Unser großer Sonnenschein. Hat immer eine tolle Idee, liebt Fussball und Mountainbike, ist immer in Aktion und der beste große Bruder den man sich vorstellen kann.

Inzwischen ist es so wie man sich das Leben zu Viert wünscht. Wunderschön. Natürlich gibt es auch immer mal wieder Momente wo eine/r müde, der nächste knatschig oder trotzig ist. Aber was wäre das Leben ohne diese Momente. Nicht normal.

Ich glaube unsere Geschichte zeigt, dass alles wirklich gut wird. Dass man aber seinen eigenen Weg finden muss für sich für seine Familie und dass der Weg dann genau so richtig und genau so gut ist.
Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt und die Sachen annimmt wie sie sind und sich nicht von den vielen Meinungen und Stimmen von außerhalb verunsichern lässt.

Und unsere Geschichte zeigt auch, dass man Hilfe annehmen muss, wenn man merkt es geht nicht mehr. Man muss nicht alles alleine schaffen.

Wer bis hier her durchgehalten hat, danke für Eure Geduld.

Und DANKE besonders an meine Eltern, meine Schwester, meine beste Freundin, den ADL für einfach alles und all meinen Mädels für jede liebe Nachricht und jedes liebe Wort.

Kati

Willkommmen Minimotte

Eigentlich sollte dieser Beitrag schon viel früher online gehen.

Nach einer kurzen wirklich schönen Geburt durften wir am 03.02.2016 um 14:30 die Minimotte mit 50cm und 3750g in unsere Arme nehmen.

Leider wie das Leben so spielt wurde erst sofort der Herzenszwerg krank und dann die Minimotte. Die hat es ganz schön getroffen und wir mussten 6 Tage mit RS-Virus im Krankenhaus verbringen.
Leider mit dem ganzen Programm, Sauerstoffbedarf weil die Sättigung nicht gut war, Lungenentzündung und Magensonde weil sie zu schwach zum Trinken war.
Ich streiche diese Woche einfach mal aus meinem Gedächtnis und freue mich, dass wir seit gestern endlich wieder zu Hause sind.

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Euch einen schönen Sonntag

Eure Kati

P.S. Fotos von Viktoria Hölter photography

Kommt mir gut ins neue Jahr!

Wahnsinn.Schon wieder ein Jahr um. Ich kann es kaum glauben, das Jahr 2015 ist an mir vorbeigerast. Es hatte seine nicht so schönen Momente und einfach auch ganz viele Tolle. Es hat mich gelehrt, dass ein gesundes Kind zu haben und ein gesundes Kind zu bekommen, mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist und auch nicht selbstverständlich. Ich bin dankbar für meine kleine Familie.

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Die wunderschönen Fotos hat wieder die absolut bezaubernde Vicky gemacht. Danke liebe Vicky, bei dir fühlt man sich einfach wohl!

Danke, dass ihr mir auch im Jahr 2015 die Treue gehalten habt. Ich freue mich
auf ein kreatives Jahr 2016 mit euch zusammen. Ich bitte euch um Verständnis, dass es hier etwas ruhiger sein wird, wenn die Minimotte dann da ist. Eure Bestellungen werden aber wie immer und wie gewohnt bearbeitet. Nur auf das ein oder andere Kreative müsst ihr vielleicht etwas warten.

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Ich wünsche Euch von Herzen, dass eure Wünsche und Träume im neuen Jahr in Erfüllung gehen.

Eure Kati

Frohe Weihnachten

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch und Euren Lieben von ganzem Herzen Frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr habt ruhige und besinnliche Feiertage.

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Ich freue mich auf viel Zeit mit meine Familie. Leuchtende Augen des Herzenszwerges, wenn er seinen Abschleppwagen nicht aus Lego unter dem Weihnachtsbaum findet und das Christkind den Tannenbaum geschmückt hat. Es sind die kleinen Dinge die mich glücklich machen und Weihnachten zum perfekten Weihnachtsfest machen. Die selbstgemachte Hühnersuppe meiner Mama, zu sehen wie der Herzenszwerg an Opas  Hand ins Wohnzimmer schaut, das Glöckchen vom Christkind, das das Gleiche ist, dass meine Schwester und mich schon als Kinder verzaubert hat, das Krippenspiel in der Kirche, Seite an Seite meine Schwester bei mir zu haben (mit keinem macht Geschenke auspacken so viel Freude) und natürlich meine zwei Lieblingsmänner an meiner Seite zu haben…ich liebe Euch unendlich!

Wir warten dann jetzt aufs Christkind!

Eure Kati

24.jpg~originalEure Kati

Die Mojo Motte

Heute hab ich das große Glück euch die kleine Mojomotte vorzustellen. Wobei man noch nicht weiß o männlich oder weiblich.
Wie schon beim Herzenszwerg war auch diesmal mit Einsetzen der Schwangerschaft meine komplette kreatve Energie weg.

Die kommt so langsam aber wieder und ich hoffe, dass jetzt auch die Übelkeit verschwindet und es hier bald wieder ganz viel Kreatives zu sehen gibt.

Urlaub hab ich zwischendurch auch gemacht und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Jetzt geht es an die Herbst/Winterplanung…und damit auch die Wrkshop Planung, dazu aber bald mehr.

Jetzt darf ich euch erst mal das neuese Mitglied der Familie Scrap’n’Bake vorstellen:

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Ich wünsche euch einen schönen Tag und einen guten Start in die Wooche.
Hier ist heute en großer Tag, denn das Kita Kind ist nun ein Kindergartenkind.

Eure Kati